Während des vergangenen Verkaufsoffenen Sonntags überreichten Schülerinnen und Schüler der Fairtrade-Schulen die Urkunde an Oberbürgermeister Simon Blümcke. Es ist nun die fünfte Auszeichnung in Folge, die 10 erfolgreiche Jahre als Fairtrade-Town bescheinigt.
Mit einem bunten Rahmenprogramm auf dem Adenauerplatz stellten verschiedene Akteur*innen ihr Engagement für die Stadt vor. Sie sind Teil der Steuerungsgruppe, die sich in regelmäßigen Abständen trifft, um gemeinsam zu überlegen, was mit Blick auf fairen Handel und Nachhaltigkeit in der Kommune umgesetzt werden könnte. Neben dem Verein Eine Welt Friedrichshafen mit dem Weltladen sind auch die Bereiche Gastronomie und Einzelhandel stark vertreten. Die Stadtverwaltung und die Tourist-Info sind ebenfalls Teil der Steuerungsgruppe sowie die fünf Fairtrade-Schulen und die Zeppelin Universität der Stadt.
Mit den Auftritten der Cheerleader-Gruppe Lizzy Girls der Realschule St. Elisabeth, der Zirkusakademie der Bodenseeschule mit einer sehr gelungenen Jonglage und mehreren Interventionen einer Schülergruppe der Gemeinschaftsschule Schreienesch sowie den mitreißenden Gesangseinlagen von John Leon aus der Droste-Hülshoff-Schule bot das Bühnenprogramm eine richtig große Vielfalt.
Viele wichtige Aspekte des fairen Handels sprachen Oberbürgermeister Blümcke und Nataliya Yarmolenko als Vorständin von der Handelsgenossenschaft WeltPartner eG aus Ravensburg an. Moderiert von Monika Blank stellten sie ihre Perspektiven vor und unterstrichen dabei die Bedeutung des eigenen Tuns und der daran geknüpften Vorbildfunktion.
Nun heißt es, den Blick nach vorn auszurichten und weitere Akteur*innen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Denn alle Beteiligten unterstrichen, wie wichtig das Dranbleiben und Vorankommen ist. Gerade ganz junge Menschen haben ein Recht auf eine Zukunft auf einem gesunden Planeten, der ein friedliches und faires Miteinander ermöglicht.
„Der Weltladen wird sich weiterhin mit viel Energie einbringen,“ ist sich Geschäftsführerin Margret Halder sicher. „Wir leben das solidarische Prinzip und sind gerne auch in Zukunft dabei,“ bestätigt Sarah Fesca aus dem Vorstand des Vereins Eine Welt Friedrichshafen e.V.





