Pressemitteilung
Gelungener Aktionstag für Klimagerechtigkeit – Am Weltladentag war das Team wieder im Einsatz
Wie in jedem Jahr hat der Häfler Weltladen am 11. Mai zum Weltladentag Interessierte eingeladen, an den zahlreichen Aktionen teilzunehmen. In diesem Jahr stand der internationale Tag des Fairen Handels unter dem Zeichen der Verantwortung, die es für die Klimaschäden zu übernehmen gilt.
An mehreren Stationen konnten Passanten und Kenner der Weltladenidee die Folgen unseres alltäglichen Handelns und die Position persönlich Betroffener kennen lernen. Beim Klima-Memory und beim Fair-Pong kam es nicht alleine auf Geschicklichkeit an, sondern auch auf ein Hinterfragen von bestehenden Strukturen. „Wir machen uns viel zu selten bewusst, welchen Einfluss unser Konsum auf andere Bereiche der Welt hat,“ stellte eine Mitwirkende fest. „Es kommt nicht alleine auf den Konsum an,“ erklärt Bildungsreferentin Barbara Wagner. „Wir haben viele verschiedene Handlungsoptionen, die oftmals ungenutzt bleiben.“
Wie sich Handlungsweisen verändern lassen, konnte am Fair-Pong-Spiel getestet werden. „Wir spielen uns die Bälle zu und begreifen im wörtlichen Sinn, wie das Wechselspiel funktioniert. Dabei kommt der Spaß bei den Rätselfragen nicht zu kurz,“ erklärt Eine Welt-Regionalpromotorin Maxine Brindle. Die Next Generation @Weltladen hatte zur Stärkung der Akteure eigens einen fairen Schoko-Bananen-Kuchen gebacken.
Nun geht es auf politischer Ebene weiter mit den Fragen um den Ausgleichsfonds, den die Weltbank verwalten soll. Noch sind die Parameter nicht ausgehandelt und doch steht schon fest, dass das dort zu hinterlegende Vermögen von 800 Mio. Dollar nicht ausreichen wird.
„Uns erreichen über die Nachrichten immer neue schlimme Botschaften aus aller Welt, wo gerade Katastrophen ganze Existenzen zerstören. Da müssen wir jenseits der Meldungen dranbleiben und schauen, wie wir die Klimafolgeschäden reduzieren können,“ meint Vorstandsmitglied Hubert Mangold. Seit vielen Jahren ist er bereits aktiv dabei und unterstützt das Team tatkräftig am Aktionstag.
„Sicher ist, dass wir bei unseren Produzierenden genau hinschauen, wie es ihnen gerade ergeht. Uns lassen die Nachrichten nicht kalt,“ ergänzt Margret Halder als Geschäftsführerin des Weltladens. Nach vielen anregenden Diskussionen über die globale Klimaungerechtigkeit packte das Team am Ende des Aktionstages wieder die Materialien zusammen.







