Café Friederico - Agenda-Kaffee aus Friedrichshafen

Der "klassische" Café Friederico ist ein sortenreiner, milder Hochland-Arabica aus Chiapas. In diesem südlichsten Bundesstaat Mexikos wachsen die besten Kaffees der Welt. Durch mühevolle Pflege der Hanglagen sorgen die Kleinbauern für gleichbleibend hohe Qualität. Traditionell ist ihnen ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur sehr wichtig. Der Kaffee wird nach ökologischen Richtlinien angebaut und ist Naturland zertifiziert.

Der Dachverband ISMAM (Indígenas de la Sierra Madre de Motozintla) berät seine Mitglieder - etwa 1.500 bäuerliche Familienbetriebe - im ökologischen Landbau. So wird die Qualität dieses vollaromatischen Spitzenkaffee gesichert und der Bioanbau ständig verbessert. ISMAM übernimmt die Vermarktung des Kaffees und bezahlt den Bauern einen existenzsichernden Preis. Darüber hinaus bietet er ihnen Beratung im Anbau zur Selbstversorgung.

Durch den Direktimport dieser edlen Bohne zu fairen Preisen und Zahlung von Bio- und Entwicklungsaufschlägen trägt jeder Verbraucher über den Direktimporteur zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der ISMAM-Bauern bei.

Der Verein Eine Welt Friedrichshafen  e. V. unterstützt den fairen Handel seit 1987. Seit 1991 führt er einen Weltladen in der Stadt. Durch Verkauf, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit leistet der Verein seinen Beitrag für ein zukunftsfähiges, weltoffenes Friedrichshafen.

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Von Rio nach Friedrichshafen am Bodensee

Ohne das Engagement der Städte und Gemeinden sind die globalen Umwelt- und Entwicklungsproblem nicht zu lösen. Deshalb hat die Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 alle Kommunen aufgefordert, eine lokale Agenda als "zukunftsfähigen Aktionsplan" für das 21. Jahrhundert zu entwerfen. Dieser Aufruf wendet sich an alle Menschen in der Gemeinde. In Friedrichshafen hat die Idee schnell Wurzeln geschlagen. Koordiniert durch das Amt für Umwelt- und Naturschutz sind heute zahlreiche Personen in Bürgerforen aktiv. Im Forum "zukunftsfähige Landwirtschaft" wurde das Projekt Café Friederico, der Agenda-Kaffee, entwickelt, der heute im Weltladen Friedrichshafen zu haben ist.

Landwirte, Naturschutzverbände, Stadtverwaltung und Weltladen Friedrichshafen arbeiten gemeinsam an der Vermarktung öko-fairer Produkte. Friederico steht beispielhaft für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, gerechten Agrarhandel und verantwortliches Wirtschaften. Friederico fördert landwirtschaftliche Kulturräume - sowohl in Mexico als auch am Bodensee.

Im November 2007 erhielt der Friedrichshafener Agenda-Kaffee "Café Friederico" den "Eine-Welt-Preis Baden-Württemberg 2007", am 29. Mai 2008 wurde er im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Friedrichshafen von der Baden-Württembergischen Umweltministerin Tanja Gönner mit dem Anerkennungspreis "10 Jahre Agenda 21" ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro für den "Eine-Welt-Preis" und dem Schwung der Preisverleihungen ging der Verein Eine Welt Friedrichshafen e. V. gemeinsam mit der Stadt Friedrichshafen ein neues Ziel an: einen "Premium-Café Friederico".

Weltladen Kaffee Sonderedition Friedrichshafen

Die Weltladen Sonderedition Kaffee kam anlässlich des Jubiläums der Stadtgründung von Friedrichshafen in unser Angebot. Wegen des grossen Erfolgs bieten wir die Weltladen Sonderedition Kaffee weiter an.

Geschmacklich rangiert die Weltladen Sonderedition Kaffee zwischen den bekannten Sorten Kaffee Friederico naturmild und Kaffee Friederico Espresso sowie den SIDAMO-Kaffee-Sorten. Er ist eine spezielle Mischung aus 80% Arabica-Kaffee aus Nicaragua und 20% Sidamo-Kaffee aus Äthiopien und besticht durch seinen besonders feinen und ausdruckstarken, voll-aromatischen Geschmack und seine kräftige Würze. Die Kaffeebohnen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sind bio-zertifiziert. Die schonende Langzeitröstung macht ihn besonders magenfreundlich. Geeignet für alle Kaffeevollautomaten und gängige Zubereitungsarten.

Edler Kaffee aus Äthiopien, der Heimat des Kaffees

Seit 14. Juni 2008 gibt es im Weltladen Friedrichshafen den edlen Agendakaffee "Café Friederico Sidamo". Eingeführt zum Internationalen Stadtfest hat er schnell viele Freunde gefunden und ist zu einem Umsatzträger des Weltladen Friedrichshafen geworden.

Der Agenda-Kaffee ist das Leitprodukt des Fairen Handels in Friedrichshafen, er macht rund 30 Prozent des Umsatzes des Weltladen Friedrichshafen aus. "Je mehr Kaffee wir verkaufen, desto mehr Umsatz macht der Weltladen Friedrichshafen und desto deutlicher wird, wie stark sich Friedrichshafen für den fairen Handel engagiert. So ist der Pro-Kopf-Verkauf des Agenda-Kaffees aus Friedrichshafen wesentlich höher als beispielsweise in Berlin oder Frankfurt", ist sich der Vorstand des Vereins Eine Welt Friedrichshafen e.V. sicher.

Den "Café Friederico Sidamo" gibt es als Espresso in verschiedenen Packungsgrößen: 250 g und 500 g, gemahlen und Bohne. Der fair gehandelte Espresso kommt aus Äthiopien, 200 Kilometer östlich der Region "Kaffa", wo der Kaffee entdeckt wurde, und Tansania und ist einfach köstlich.

Kaffee aus dem Süden

Sidamo-Kaffee aus Äthiopien

Die Kaffeesorte Sidamo gehört zum Allerbesten, was weltweit an Kaffeebohnen wächst. Deshalb verwenden wir Sidamo, um eine edle und bekömmliche Mischung der absoluten Spitzenklasse zu erzielen. Angebaut wird dieser ausdrucksstarke Bio-Kaffee von Kleinbauern der Kooperative OCFCU in der Region Sidamo im Süden Äthiopiens am Rande des Hochlandes in einer durchschnittlichen Höhe von über 1700 Metern.

Arabica-Kaffee aus Nicaragua

Ein kräftiger aber dennoch sehr bekömmlicher Kaffee von der Kleinbauernkooperative Cosatin. Cosatin vermarktet ökologisch produzierten Honig und Bio-Kaffee in SHG-Qualität (SHG bezeichnet die Höhenlage in der die besten Kaffeequalitäten erzielt werden). Die Kaffeepflanzungen liegen in einer Höhe zwischen 900 und 1250 Metern.

Global vernetzt, lokal aktiv: Agenda-Kaffees aus Fairem Handel

Diese Kaffees verbinden nachhaltiges und sozial- verträgliches Wirtschaften in den Anbauländern mit gesundem und umweltverträglichem Genuss bei uns und zeigen, dass sich die Menschen in den Partnerstädten für eine völkerverbindende Entwicklung einsetzen. Für die meisten Fairhandelsprodukte gibt es keine allgemeingültigen Mindestpreise, der faire Preis liegt in der Regel allerdings deutlich über Weltmarktniveau.

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